g³-Methode

gemeinsam
gesellschaft
gestalten

6 Prozessleitfäden für die Arbeit
in heterogenen Gruppen

Sie wollen Teilhabe und Öffnung von Kultureinrichtungen ab Montag umsetzen? Sie wollen raus aus der Blase und Zielgruppen konkret einbeziehen? Sie wollen Ihre Teamarbeit verbessern und interdisziplinäre Co-Kreation stärken?

Herzlich willkommen auf der Website zur g³-Methode!
Die g³-Methode umfasst sechs kostenlose Prozessleitfäden für die Arbeit in heterogenen Gruppen. Ohne professionelle Moderation führt sie in jeweils einstündigen Workshops zu konkreten Ergebnissen.

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Wie geht es Ihnen?

Wie geht es weiter?

Bevor Sie loslegen, empfiehlt sich der Austausch im eigenen Umfeld: Gibt es andere Menschen, die an einer Antwort auf Ihre Frage interessiert sind?

Erwiesenermaßen kann eine größere Gruppe vielfältigere Perspektiven zusammenführen und somit auch bessere Lösungen entwickeln. Die g³-Methode bietet einen geeigneten Rahmen, damit Gruppenarbeit schnell zu konkreten Ergebnissen führt. Entscheidend ist, dass Sie Ihre Situation verbessern möchten und zwar im besten Fall schon ab nächstem Montag.


Was bietet Ihnen die Arbeit mit der g³-Methode?

Damit Sie die g³-Methode in verschiedenen Arbeitszusammenhängen nutzen können, ist sie so konkret wie nötig und so offen wie möglich formuliert worden. Darüber hinaus vereint sie eine Reihe von zentralen Qualitäten:


Wie wurde die g³-Methode bereits erfolgreich genutzt?

Kontext

Seit über 300 Jahren feiert die Stadt Leonberg einen traditionsreichen Pferdemarkt mit vielfältigem Programm, doch mehren sich die Zweifel, ob die Veranstaltung in ihrer Form eigentlich noch zeitgemäß ist. 2021 nimmt das Amt für Kultur und Sport der Stadt Leonberg den corona-bedingten Ausfall der Veranstaltung zum Anlass und lädt rund 30 Menschen aus Verwaltung, Vereinen und Zivilgesellschaft zu einem Online-Workshop mit der g³-Methode ein.

Frage

"Was können wir tun, um den nächsten Pferdemarkt zu einer Veranstaltung zu machen, die noch stärker von möglichst vielen Menschen in der Stadt als ihre Veranstaltung erlebt werden kann?"

Ergebnis

Die größte Überraschung des Workshops war, dass niemand den Pferdemarkt an sich in Frage gestellt hat. Stattdessen gab es ganz konkrete Anregungen, wie das Angebot aktualisiert und auch die Jugend besser einbezogen werden kann, die Öffentlichkeitsarbeit verbessert und der große Umzug die zentralen Orte der Stadt besser bedienen kann. In der Nachbereitung wird es nun darum gehen, Lösungen für die benannten Punkte zu entwickeln.

Kontext

Mitten in der vom Braunkohletagebau zerfurchten Niederlausitz liegt das Theater neue Bühne Senftenberg. Es markiert den Mittelpunkt einer kulturell eher unterversorgten Region und hat pro Jahr dreimal so viele Besucher:innen wie die Stadt Einwohner:innen. Doch auch hier werden die Ansprüche und Erwartungen der unterschiedlichen Zielgruppen immer vielfältiger, so dass die ständig wachsenden Aufgaben und Anforderungen vom Personal zunehmend als Belastung erlebt werden. Überdies sind Produktionsdruck und Mittelknappheit gravierend und eine Verbesserung der Situation ist nicht in Sicht.

Frage

"Wie gestaltet man nachhaltig ein motivierendes Arbeitsumfeld für unterschiedlichste Menschen?"

Ergebnis

Schnell waren sich die am Workshop Beteiligten darüber einig, wie wichtig Teamgeist und Kollegialität für ein gutes Betriebsklima sind. Gerade in einem Theater erscheint eine gute, abteilungsübergreifende Kommunikation als zentrale Voraussetzung für die reibungslosen Abläufe der komplexen Anforderungen des Arbeitsalltags. Nachdem aus ökonomischen Gründen vor einigen Jahren die Theaterkantine geschlossen wurde, entstand im Workshop die Idee einer Mittagspausenlotterie: Fortan losen alle Interessierten einmal pro Woche aus, mit wem sie in welcher Abteilung gemeinsam die Mittagspause verbringen, so dass sich früher oder später die meisten wieder viel stärker als ein Team erleben und die Gemeinschaftsleistung einer Theateraufführung wieder viel stärker als gemeinsamer Erfolg erlebt werden kann.

Kontext

Unter dem Titel „Vom ICH zum WIR!? Teil 2: Zusammenarbeiten“ fragte das Kulturbüro der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, was passieren muss, um den Kunst- & Kulturbetrieb gestärkt aus der Corona-Pandemie zu führen und sich effektiv den gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft stellen zu können. In einem Workshop mit der g³-Methode haben Menschen aus verschiedenen Arbeitsfeldern gemeinsam überlegt, welche konkreten Projekt jetzt angestoßen werden können, um den Kunst- & Kulturbetrieb fit für die Zukunft zu machen.

Frage

Wie sieht ein kommunal- oder strukturübergreifendes Projekt aus, in das ich mich 1. gerne einbringen möchte, das 2. zur Stärkung der kulturellen Infrastruktur der Region beiträgt und 3. möglichst unmittelbar umsetzbar ist?

Ergebnis

In nur einer Stunde entwickelten die Teilnehmenden in kleinen Arbeitsgruppen konkrete Ideen im Interesse einer besseren Zusammenarbeit und Vernetzung von Kulturbereich und Verwaltung. Zum einen entwarfen sie eine digitale Tauschbörse für Technik, Personal, Raumbedarf und Kompetenz, mit deren Hilfe man sich gut und schnell unterstützen könnte. Zum anderen gab es gleich mehrere Ansätze für dezentrale Veranstaltungsformate in der Region, deren Orte mittels Straßenbahn oder Schiff verbunden würden und in die sich verschiedene Initiativen und Projekte mit ihren Angeboten einbringen könnten.


Wie können Sie mit der g³-Methode beginnen?

Selbstverständlich gibt es mehrere Möglichkeiten, um mit der g³-Methode ins Tun zu kommen. Melden Sie sich gern, wenn Sie mehr erfahren möchten:
Moritz von Rappard — T +49 173 24 49 447 — mvr@g3-methode.de

Darüber hinaus gibt es die g³-Methode je nach Bedarf:

Die g³-Methode zum Mitnehmen

Download der g³-Broschüre mit allen Prozessleitfäden für die Arbeit im analogen Raum

Download der einzelnen Leitfäden für die Arbeit im digitalen Raum

  1. „Wie können wir gut miteinander ­arbeiten?”
  2. „Wie erfahren wir mehr über die Bedürf­nisse anderer Menschen?”
  3. „Wie können wir die ­gewonnenen Ein­sichten nutzbar machen?”
  4. „Wie kommen wir gemeinsam zu neuen Ideen?”
  5. „Wie machen wir eine Idee erfahrbar?”
  6. „Wie können wir unsere Idee testen, bevor es ernst wird?”

Die g³-Methode persönlich Kennenlernen

Zweistündiger Workshop mit praktischer Erprobung eines Prozessleitfadens – optional mit interner Vor- und Nachbereitung (analog oder digital)

Die g³-Methode zum Ausprobieren und Weitergeben

Vier- bis sechsteiliger Train-the-Trainer-Workshop mit praktischer Erprobung aller Prozessleitfäden (analog oder digital)

Die g³-Methode als Dienstleistung nach Maß

Die g³-Methode eignet sich für unterschiedliche Herausforderungen in vielfältigen Zusammenhängen, in die sich Menschen mit ihren jeweils eigenen Sichtweisen und Bedürfnissen einbringen wollen oder sollen. Auch wenn die Arbeit mit der g³-Methode eigentlich keiner Moderation von außen bedarf, erscheint es manchmal sinnvoll, die Moderation abzugeben und einen passgenauen Prozess für die konkrete Herausforderung zu entwickeln. Bei Bedarf übernehmen wir selbstverständlich auch Konzeption und Realisation von analogen oder digitalen Workshops, Tagungen und anderen Formaten.


Wie ist die g³-Methode entstanden?

Innerhalb des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien initiierten Kompetenzverbunds KIWit (Kulturelle Integration und Wissenstransfer) hat die Stiftung Genshagen mit Unterstützung des Jungen Schauspiel Düsseldorf die Innovationsmethode Design Thinking so weiterentwickelt, dass sie auch ohne professionelle Moderation funktioniert. Von Sommer 2018 bis Frühjahr 2019 entstanden anhand der Fragestellung des Theaters „Wie kann unser Haus ein Programm für die ganze Stadtgesellschaft machen?“ innerhalb von fünf Workshops in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Menschen aus vielfältigen Arbeitsbereichen insgesamt sechs Prozessleitfäden.


Referenzen

„Wir haben die g³-Methode als erstes Werkzeug in die Toolbox von m2act, dem Förder- und Netzwerkprojekt des Migros-Kulturprozent für die darstellenden Künste, aufgenommen. Mit m2act fördern wir ko-kreative Vorhaben, die zu einer fairen und nachhaltigen Praxis beitragen. Die Leitfäden erlauben unterschiedlichsten Menschen, die sich nicht kennen, schnell und niedrigschwellig miteinander kreativ zu werden und gemeinsam Ideen zu entwickeln. Entsprechend eignet sich die g³-Methode hervorragend als Werkzeug für die von uns geförderten Vorhaben.”
Mathias Bremgartner, Leitung → m2act, Migros-Genossenschafts-Bund, Direktion Kultur und Soziales, Zürich

„Ich finde die g³-Methode so hilfreich, da sie teamorientiert funktioniert und einfach umzusetzen ist. Die g³-Methode macht deutlich, dass man vor allem sinnvolle Fragen stellen muss, um gute Antworten zu finden.”
Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss, Direktorin und Geschäftsführerin → Bundesakademie für Kulturelle Bildung, Wolfenbüttel

„Ich will nur in einem Wort eine Rückmeldung zu den Prozessleitfäden geben: Hervorragend! Wir empfehlen sie sehr gerne unseren Mitgliedern und werden sie auch intern verwenden.”
David Vuillaume, Geschäftsführer
→ Deutscher Museumsbund, Berlin

„Die g³-Methode mit ihren sechs Prozessleitfäden ermöglicht es, auf praktischer, teilhabe- und bedürfnisorientierter Ebene die diversen Perspektiven der Beteiligten zu bündeln und einen gemeinsamen Entwicklungsprozess anzustoßen. Dieser methodische Ansatz hat Eingang in unsere Arbeit gefunden und wir werden auch in Zukunft gerne wieder darauf zurückgreifen.”
Petra Winkelmann, stellv. Leitung, → Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf


Aktuelle Termine


Bisherige Termine

Die g³-Methode wurde bereits in verschiedenen Zusammenhängen vorgestellt, diskutiert und im Rahmen von Hands-on-Formaten und Train-the-Trainer-Workshops praktisch erfahrbar gemacht.


Kontakt

Moritz von Rappard — T +49 173 24 49 447 — mvr@g3-methode.de

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